Veranstaltung „Profis am Limit“

von Prof. Dr. Angelika Iser

Ich möchte euch/Sie alle auf die Veranstaltung „Profis am Limit“ hinweisen, die am 16. März, dem Internationalen Tag der Sozialen Arbeit, von 17 – 18:30 Uhr zur Beschäftigungssituation in der Sozialen Arbeit mit dem Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und der stellvertretenden ver.di-Bundesvorsitzenden Christine Behle online stattfinden wird. Toll wäre es, wenn einige Kolleg*innen aus der AG Soziale Arbeit und viele weitere Interessierte an der Veranstaltung teilnehmen würden, so dass wir im kommenden Semester daran anknüpfen können. Die Veranstaltung wird von der Hochschule Fulda und ver.di ausgerichtet und bietet einen Einblick in die aktuellen Arbeitsbedingungen während der Corona-Pandemie in der Sozialen Arbeit, sowie in den politischen Umgang damit.

Datengrundlage bildet die Ergebnisvorstellung zu einer groß angelegten Studie von Prof. Dr. Nikolaus Meyer (Hochschule Fulda) und Dr. Elke Alsago (ver.di) zu möglichen Veränderungen durch die Pandemie und den spezifischen Auswirkungen auf die Qualität der Arbeit. Daran haben im November und Dezember 2020 mehr als 3.000 Beschäftigte in der Sozialen Arbeit teilgenommen.

Anmeldungen unter dem Link: http://live.serve-u.de/verdi/210316-FaL

Achtung: Alle Teilnehmenden müssen auf der Webex-Registrierungs-Webseite auf den Schriftzug „Registrieren“ bei „Eventstatus“ klicken, dann sind Vor- und Nachname sowie eine E-Mail-Adresse anzugeben. Abschließend diese Daten bitte über den Button „Absenden“ übermitteln

Hochschulen als Orte des offenen, lebensbegleitenden Studiums gestalten

von Porf. Dr. Gabriele Vierzigmann

Ende letzten Jahres ging nach rund zehn Jahren Förderzeit der Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen“ zu Ende. Die Anliegen des Wettbewerbs, das weiterbildende, flexible Studieren zu fördern, durchlässige Bildungswege zwischen akademischer und beruflicher Bildung zu kreieren und Bildungschancen für neue bzw. bislang unterrepräsentierte Gruppen der Gesellschaft zu ermöglichen, konnten in innovativer Art und Weise vorangebracht werden.  

Die Hochschule München gehörte zu den über 100 Hochschulen, die sich an diesem Wettbewerb beteiligt haben. Im Verbund mit der TH Ingolstadt haben wir in der ersten Förderphase das Projekt „Offene Hochschule Oberbayern (OHO)“ durchgeführt, in dessen Rahmen an etlichen Fakultäten berufsbegleitende Bachelorstudiengänge mit Anrechnungsmöglichkeiten z.B. für beruflich qualifizierte Studierende oder für Migrant:innen mit ausländischen Studienabschlüssen entstanden sind. An unserer Fakultät wurden die berufsbegleitend studierbaren Masterstudiengänge „Advanced Nursing Practice“ (Prof. Dr. Christine Boldt) und „Diagnostik, Beratung und Intervention“ (Prof. Dr. Angela Gosch) entwickelt und eingeführt, die beide spezifische Aufstiegsmöglichkeiten eröffnen. Auch das Zertifikat „Soziale Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft“ (Prof. Dr. Nicole Pötter) zahlt auf das Anliegen von OHO ein, kürzere weiterbildende Formate „unterhalb“ der Studiengänge anzubieten.

Unsere Fakultät weiß um die Bedeutung der Orientierung von hochschulischen Angeboten an den Bildungs- und Berufsbiografien der potentiellen Studierenden. Nicht umsonst haben wir Studienangebote, die berufsbegleitend, dual, in Präsenz oder Online, Vollzeit oder Teilzeit studiert werden können. Der gesellschaftliche Wandel und der Fachkräftebedarf in den sozialen Berufen rufen nach der gesellschaftsstärkenden Wirkung von inkludierenden und weiterbildenden Bildungsangeboten auch und gerade an den Hochschulen.

Eine vergnügliche Scrollytelling-Dokumentation des Bund-Länder- Wettbewerbs finden Sie unter

https://wettbewerb-offene-hochschulen.pageflow.io/bmbf#247071

World Social Work Day

von Prof.Dr.Nicole Pötter

Am 16.3.2021 ist World Social Work Day! Diesmal unter dem Motto: Ubuntu: I am Because We are – Ich bin, weil wir sind. Seit 1983 findet am dritten Dienstag im März dieser Tag statt. Er wird organisiert durch die International Federation of Social Workers und ist weltweit der zentrale Tag an dem die Soziale Arbeit auf ihre Ziele und ihre geleistete Arbeit aufmerksam macht. Das Ziel, welches dieses Jahr im Vordergrund steht ist „Strengthening Social Solidarity and Global Connectedness“ (Soziale Solidarität und weltweite Verbundenheit stärken). Es ist das erste Thema in der Global Agenda der Sozialen Arbeit und sozialen Entwicklung in den Jahren 2020 bis 2030.

Die Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften wird im Rahmen dieses Kontext ab 17 Uhr die Weiterbildungsangebote der Fakultät vorstellen:https://www.hm.edu/allgemein/aktuelles/news/news_detailseite_205760.de.html

Unterstützung des Aufrufs des Bellevue di Monaco durch die AG Soziale Arbeit der Hochschule München

Die AG Soziale Arbeit der Hochschule München unterstützt das an den Innenminister des Freistaates Bayern, Herrn Joachim Herrmann und den Kulturminister des Freistaates Bayern, Herrn Prof. Michael Piazolo  gerichtete Anliegen des Aufrufs der Gemeinnützigen Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco, die Unterkünfte für Geflüchtete mit W-LAN auszustatten. Den Kolleginnen und Kollegen der AG Sozialen Arbeit ist die im Aufruf geschilderte Situation des Handy- und Internetzugangs der Geflüchteten aus der eigenen Arbeit mit Geflüchteten bekannt und plädieren für zeitnahe, praktikable Lösungen.   

Der Aufruf kann hier heruntergeladen werden:

Hinweis auf Fachkräftekampagne des DBSH


Die AG Soziale Arbeit möchte auf folgende Kampagne aufmerksam machen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute wenden wir uns an Sie, die Professor*innen der Sozialen Arbeit in ganz Deutschland. Wir möchten Ihnen die Fachkräftekampagne #dauerhaftsystemrelevant des DBSH vorstellen und Sie um Ihre Unterstützung bitten.

Die Coronavirus-Pandemie stellt unsere Gesellschaft seit Wochen vor große Herausforderungen. Dies betrifft selbstverständlich auch die Profession Soziale Arbeit. Die Liste der neuen Herausforderungen und zu Tage tretenden Missstände ist lang: Soziale Arbeit auf Distanz, verringerte Lebensräume und Teilhabe-Chancen von Kindern, Zuspitzung des Fachkräftemangels, neue Formen von Diskriminierung – die Liste ließe sich in beeindruckender Länge fortsetzen.

Die Fachkräftekampagne #dauerhaftsystemrelevant will die Chancen der aktuellen Situation nutzen und nachhaltige Veränderungen anstoßen. Wir brauchen eine neue gesellschaftliche und politische Sicht auf die Soziale Arbeit als unverzichtbare Profession und eine starke Vertretung unserer Adressat*innen – in und nach der Krise.

Mit einer klaren Botschaft und einem frischen Design sind wir ab sofort für Vertreter*innen aus Politik und Medien sichtbar und ansprechbar – online und offline. Wir sammeln Geschichten, Erfahrungsberichte, Anregungen und Forschung, um sie als Forderungen zu vertreten und Soziale Arbeit sichtbar zu machen. Hierbei sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen und richten deshalb die folgenden Bitten an Sie.

1. Mobilisieren Sie Ihre Studierenden

Für einen Veränderungsprozess dieser Größenordnung sind die Studierenden als zukünftige Fachkräfte unverzichtbar. Als Lehrende, Mentor*innen und Multiplikator*innen haben Sie hier einen besonderen Zugang. Wir bitten Sie deshalb: Machen Sie Ihren Studierenden bewusst, dass Sie jetzt die Chance haben, sich für Ihre zukünftigen Arbeitsbedingungen einzusetzen und sie mitzugestalten.
Für einen wirkungsvollen Auftritt der Profession im aktuellen Diskurs brauchen wir jeden und jede Studierende…. als aktive Unterstützer*innen der Fachkräftekampagne in den sozialen Medien.. mit ihren Erfahrungsberichten an tagebuch@dauerhaft-systemrelevant.de.. als Engagierte im Berufsverband, mit und ohne Mitgliedschaft.2. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme und Ihrer Expertise

In den letzten Wochen sind bereits vereinzelt medienwirksame und wertvolle Appelle aus der Wissenschaft der Sozialen Arbeit veröffentlicht worden. Für einen nachhaltigen Veränderungsprozess benötigen wir jedoch noch viele weitere Stellungnahmen aus verschiedenen Fachbereichen und Perspektiven der Disziplin. Hier benötigen wir Ihre Unterstützung.
Wir wissen, dass die Umstellung der Lehrsituation auch Ihre Ressourcen stark belastet. Auch kurze Statements, Ihre Einschätzung der Lage oder Hinweise auf Ihre Forschung zum Thema veröffentlichen wir gerne. Wenden Sie sich gerne formlos an unser Kampagnenteam unter mail@dauerhaft-systemrelevant.de.

Wir danken Ihnen, dass Sie mithelfen, Soziale Arbeit sichtbar zu machen!

Ihr Kampagnenteam #dauerhaftsystemrelevant
 
Und hier finden Sie uns online:
Webseite: https://dauerhaft-systemrelevant.de
Facebook: https://www.facebook.com/dauerhaft.systemrelevant
Instagram: https://www.instagram.com/dauerhaft.systemrelevant 
Twitter: https://twitter.com/dauerrelevant
Telegram-Infokanal: https://t.me/dauerhaftsystemrelevant

Tagebuch-Einträge aus der Praxis:
Senden Sie uns gerne Ihren Bericht unter 
tagebuch@dauerhaft-systemrelevant.de oder über unser Online-Formular.Abonnieren Sie unseren Newsletter unter: https://dauerhaft-systemrelevant.de/newsletter/

Einladung zum Workshop: Persönlichkeitsentwicklung

wann: 19.06.2020, 11:00-13:30 Uhr, online über zoom  

Liebe Kolleginnen, Kollegen und Studierende,

im Kontext des Reformprozesses des Studiengangs Soziale Arbeit wurde das ThemaPersönlichkeitsentwicklung (PKE) als besonders relevant eingestuft. Als Auftakt für die anstehende inhaltliche Bearbeitung veranstaltet die Reformgruppe in Zusammenarbeit mit der AG Soziale Arbeit am 19. Juni 2020, 11:00 – 13:30 Uhr einen Workshop zu diesem Thema. Einführend wird es einen Impulsvortrag von Frau Dr.in Judith Studer (Berner FHS) zur Begriffsklärung, zu Anregungen für die didaktische Umsetzung sowie Erfahrungen an der Berner FHS geben. Im Anschluss daran soll im gemeinsamen Austausch Aspekte für die Umsetzung im Reformprozess des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit diskutiert werden (in Arbeitsgruppen bzw. als peer-coaching). Zielgruppen des Workshops sind Lehrende und Studierende aus allen Studiengängen der Fakultät. 

Ablauf am 19.06.2020

11:00 – 11:15 Uhr Eröffnung

11:15 – 11:45 Uhr  Input Dr.in Judith Studer

11:45 – 12:00 Uhr Diskussion zum Input

            Pause

12:15-13:30 Uhr Arbeitsgruppen bzw. peer-coaching

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich Lehrende und Studierende aus allen Studiengängen der Fakultät beteiligen würden, da dieses Thema Relevanz für alle Studiengänge hat.

Bitte um Rückmeldung bis spätestens 16.06.2020 an Gunda Sandmeir (gunda.sandmeir@hm.edu) oder Gerd Stecklina (gerd.stecklina@hm.edu). Am 17.06.2020 würden wir den angemeldeten Teilnehmer*innen den zoom-Link mitteilen.

Herzliche Grüße 

das Organisationsteam Workshop Persönlichkeitsentwicklung

AG Soziale Arbeit unterzeichnet offenen Brief

Der Bayerische Flüchtlingsrat und der Münchener Flüchtlingsrat schickten Anfang dieser Woche der Bayerische Staatsregierung und den Bezirksregierungen von Oberfranken, Unterfranken, Mittelfranken, Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben einen Offenen Brief, indem sie auf die Situation geflüchteter Menschen in den Unterkünften aufmerksam machten und auf die Notwendigkeit, diesen weiterhin die Asylsozialberatung zukommen zu lassen.

Zu den rund 50 Erstunterzeichner*innen gehörte auch die AG Soziale Arbeit.

Der offene Brief kann hier heruntergeladen werden: Offener Brief – Zutrittsbeschränkung Asylsozialberatung

Münchner Flüchtlingsrat und Bayerischer Flüchtlingsrat bitten um Unterstützung für Offenen Brief

Die AG informiert:

Das Team des Flüchtlingsrats und das Team des Bayerischen Flüchtlingsrates bitten die Öffentlichkeit um die Unterstützung eines offenen Briefs an die Bayerische Staatsregierung sowie die Bayerischen Bezirksregierungen. Der Brief fordert, dass der Zugang der Asylsozialberatung in Unterkünfte für Geflüchtete gewährleistet wird. Er weiset auf den Informationsbedarf der Geflüchteten hin sowie auf die Systemrelevanz der Mitarbeitenden der Asylsozialberatungsstellen.

Offener Brief_Zutritt Asylsozialberatung Final

Wenn Sie den Brief mit zeichnen wollen, schicken Sie bitte Ihre Zustimmung und ggf. ein Logo per E-mail bis zum Mittwoch 29.4.2020, bis spätestens 17 Uhr an salome.fritz@muenchner-fluechtlingsrat.de

 

Online-Lehrprojekt: # BEKI-HOPE

Hinweis auf die Aktion von Studierenden der Professorin Claudia Üffing im Studiengang BEKI der Hochschule München, Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften

Liebe Kinder, Familien, Freunde, Kolleginnen und Kollegen,

in Zeiten von Covid19 mit Kita- und Schulschließungen, in denen wir Sie/Euch nicht persönlich sehen und beraten können, möchten wir Sie/Euch dennoch professionell mit unserer Expertise zur Kindheitspädagogik unterstützen. In unserem neuen Lehr-/Lernprojekt #BEKI-HOPE mit der Homepage:

www.beki-hope.com

stellen wir Ihnen/Euch in den kommenden Wochen jeden Tag eine neue Idee vor, was Sie/Ihr mit Kindern im Alter von 0 – 12 Jahren tun können/könnt, um die gemeinsame Zeit zu genießen!

Wir sind das BEKI-Team im 7. Semester, Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule für angewandte Wissenschaften München und unsere Professorin Claudia M. Ueffing. Alle in unserem Team haben bereits eine abgeschlossene Erzieher*innen-Ausbildung mit staatlicher Anerkennung.

Wir alle studieren und streben zusätzlich einen Bachelor-Abschluss an, weil wir für die Kinder in den Kitas unser Bestes geben wollen!

Schauen/t Sie/Euch doch mal www.beki-hope.com an und geben Sie/ gebt den Link in Ihrem/Eurem Netzwerk weiter.

Herzliche Grüße und viel Freude!

Workshop im Bellevue di Monaco zum Projekt „Lokale Unterstützungsketten für bleibeberechtigte Geflüchtete“ stattgefunden

von Kerstin Jost

Noch bevor der Corona Virus sämtliche Veranstaltungen zum Erliegen brachte, konnten wie geplant am 06. März die ersten Zwischenergebnisse des Forschungsprojekts zum zivilgesellschaftlichen Engagement zur Unterstützung junger Geflüchteter bei der Integration in Ausbildung und Arbeit mit Expert*innen aus der Praxis diskutiert werden. Rund 40 Teilnehmer*innen aus Wohlfahrtsverbänden, Migrantenorganisationen, städtischen Referaten, freien Trägern, Start-ups sowie Helferkreisen/Initiativen und Vereinen aus dem fluchtspezifischen Kontext brachten ihre unterschiedlichen Perspektiven ein.

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