Arm sein in einem reichen Land

Gerd Stecklina

Armut ist im Alltag sehr präsent und doch ist sie sehr oft unsichtbar oder wird durch Politik, Medien, Fachöffentlichkeit etc. nur bedingt wahrgenommen.

Umso notwendiger sind die Initiativen und Vereine, die in ihrer alltäglichen Arbeit Menschen in extremen Notsituationen helfen. Ein paar von ihnen wurden durch den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier am Tag des Ehrenamts am 05.12.2022 ausgezeichnet. Menschen, die sich für Arme und Benachteiligte engagieren und Menschen in Not ein wenig Hoffnung geben.

Ausgezeichnet wurden u.a. Helga Kepper, die seit rund 20 Jahren das Gesicht der Wolfhager Tafel ist, der Initiator des Hamburger Duschbus Dominik Bloh, Catharina Paulsen vom Kieler Verein Hempels (Straßenmagazin Hempels), Peter Reibisch vom Medibüro Kiel – medizinische Behandlung für Menschen ohne Krankenversicherungsschutz.

Das ZDF widmet sich aktuell in der Reihe „Armes reiches Deutschland: Wenn die Arbeit nicht zum Leben reicht“ (ZDF-Reportage) dem Thema, dass Armut kein »Randphänomen« der Gesellschaft ist, sondern auch Menschen in Vollzeitarbeit und Selbstständige betrifft. Die Reihe zeigt auf, mit welchen Problemen Armut verbunden ist (Hunger, Scham, Einsamkeit, Frustration, Perspektivlosigkeit, verletzte Gefühle, Verlust an Selbstvertrauen, keine ausreichende und ausgewogene Ernährung, …). 

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